Graue Tage können sich immer auch zum Guten steigern - die letzte Etappe

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Nach unserem Aufbruch in  Jokkmokk hatten wir viele Stopps um Rentiere zu fotografieren, zudem lockerte die Bewölkung immer weiter auf und gegen 15 Uhr dominierte ein fulminantes Farbspiel, welches einen der Reize dieser noch frühen Jahreszeit im Norden ausmacht.

Mit dem letzten Dämmerlicht trafen wir in Björklinden im Abisko Nationalpark ein. Diese Region ist eine der schönsten in Schweden und ich habe mich schon sehr auf die Reise hierhin gefreut. Der schöne Reisetag wurde nach dem Abendessen und einer Lesestunde noch weiter abgerundet:

Gegen 21 Uhr brachen wir erneut auf um den klaren Nachthimmel nach Nordlichtern abzusuchen. Doch suchen mussten wir nicht lange, das spektakuläre Himmelsschauspiel begann postwendend. Bis tief in die Nacht haben wir draußen warm eingepackt, aber immerhin trotzdem noch bei  -20°C fotografiert. Am liebsten hätten wir noch weiter gemacht, aber irgendwann forderte die Kälte dann doch ihren Tribut an menschlichem Frösteln und gefrierenden Kameras; wir sind dennoch hochzufrieden und glücklich zum Quartier zurückgekehrt, von wo aus wir noch einmal das ein oder andere Fotos machten.

Am nächsten Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück ist meine Mitreisende zu einer Hundeschlitten Husky Tour aufgebrochen und ich bin nun neugierig wie die Tour durch die Winterlandschaft des Nationalparks verlaufen ist. Update: Die Husky Tour war „great“ und eine ganz tolle Erfahrung!  -  Heute werden wir endlich die Grenze nach Norwegen überschreiten, ich bin gespannt welche Faszination die Landschaft der wunderschönen Lofoten in diesem Jahr ausüben wird. Ich hoffe, wir werden viele Nächte unter Polarlichtern auf den Lofoten verbringen.